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Operationsverfahren bei einer Rektusdiastase

Voraussichtliche Lesedauer: 2 Minuten

Bei einer Rektusdiastase in Kombination mit Brüchen (Hernien), wie zum Beispiel einem Nabelbruch, ist eine Operation die beste Möglichkeit, um den Bruch und gleichzeitig die Instabilität des Rumpfes zu beseitigen.

Operationsverfahren

Wie wird eine Rektusdiastase operiert?

Bei der Operation einer Rektusdiastase oder einem Nabelbruch werden großflächige Kunststoffnetze verwendet. Diese sollen die Bauchwand verstärken und sowohl die Rektusdiastase als auch den Bruch abdecken. Dieses Verfahren erfolgt entweder mit einem offenen Operationsverfahren und einem langem Bauchschnitt oder minimal-invasiv mit kleinen Zugängen.

operationsverfahren rektusdiastase

Minimal-invasive Operationsverfahren

E-MILOS und E-TEP sind die minimal-invasiven Verfahren unserer Wahl bei Chirurgica Colonia.

Diese haben folgende Vorteile:

  • Kleiner Zugang (minimal-invasiv)
  • Spannungsarmer Verschluß der Bruchlücken
  • Weniger Schmerzen
  • Weniger Komplikationen
  • Sehr gute Wiederherstellung der Bauchwandfunktion
  • Schnelle Belastbarkeit (Sport nach 2 bis 3 Wochen möglich)

Das E bei beiden Operationen steht für „endoskopisch“, also mit einem Schnitt von 3 cm am Nabel (MILOS) oder über mehrere kleine Zugänge im Unterbauch (TEP) in Anlehnung an die endoskopische Leistenbruchoperation.

MILOS ist die Abkürzung für MIni or Less Open Sublay Technik.

Der Zugang beim MILOS Verfahren erfolgt minimal invasiv (MIni or Less). Es wird ein großes Kunststoffnetz wird hinter der Bauchmuskulatur (Sublay) und außerhalb des Bauchraumes platziert. Das Netz verstärkt die Bauchwand und durch eine Naht des Bindegewebes in der Mittellinie wird dabei die Lücke zwischen den Muskeln verkleinert.

Die Wahl des besten Verfahrens richtet sich nach der Lokalisation des Bruches im Unter- oder Oberbauch. Dazu beraten wir Sie gerne in unserer Sprechstunde.

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