LEISTENBRUCH OP

Bei einem Leistenbruch oder einer Leistenhernie liegt eine Schwächung der Hinterwand des Leistenkanals vor. Es ist also kein Bruch, wie zum Beispiel eines Knochens, sondern eine Lücke oder Muskelschwäche. Der Bruch kann direkt durch den Muskel (direkter Leistenbruch) hervortreten oder kann dem Samenstrang folgen (indirekter Leistenbruch).

Das Prinzip der Leistenbruch OP ist die Verstärkung der geschwächten Hinterwand des Leistenkanals. Bei Männern kommt dies wesentlich häufiger vor. Die Verstärkung sollte bei Beschwerden ab einem Alter von 30 Jahren mit einem Kunststoffnetz erfolgen. Bei Frauen ist die Besonderheit die hohe Einklemmungsgefahr mit 30%, während das Risiko bei Männern nur 3% beträgt.

30 JAHRE OPERATIVE ERFAHRUNG

Als Experten bieten wir Ihnen als einzige Klinik nicht nur eine Methode, sondern sämtliche Operationsverfahren an. Darunter fallen die offene, laparoskopische und endoskopische Leistenbruch Operationen.

Unser Vier-Augen-Prinzip von zwei Experten garantiert Ihnen die beste Verfahrenswahl auch in komplexen Fällen, zum Beispiel nach Voroperationen an der Leiste.

Endoskopische OPs stationär. Offene Verfahren auch ambulant

Noch schonender mit 3mm Instrumenten

Massgeschneidertes Konzept, auf Sie zugeschnitten

Leistenbruch bei Frauen immer operieren

Moderne leichte und bioverträgliche Netze

Schnelle Erholung, wenig Schmerzen & frühe Belastung

Warum MediaPark Klinik in Köln?

In unserem Hernienzentrum in der ATOS MediaPark Klinik führen wir alle minimal-invasiven (TEP und TAPP) und konventionellen offenen Methoden (Operation nach Shouldice oder Lichtenstein) durch.

Unsere Besonderheit: Wir gehören zu den 6 % der Spezialisten in Europa, die alle Methoden anbieten.

In Expertenhand ist das Risiko für Komplikationen nach Leistenbruchoperationen deutlich geringer. Die Wahrscheinlichkeit, dass Rezidivbrüche eintreten, ist um 50 % kleiner als bei Ausbildungsoperationen. Die Zahl der Patienten mit chronischen Schmerzen ist außerdem um 30- bis 40 % geringer.

leistenbruch op

HÄUFIG GESTELLTE FRAGEN ZUM LEISTENBRUCH

Ein Leistenbruch, der Schmerzen in Ruhe oder bei Belastung, zum Beispiel beim Sport verursacht, sollte operiert werden. Und zwar um Sie sicher von den Beschwerden zu befreien.

Kleine, asymptomatische Leistenbrüche ohne Beschwerden können nach der watchful-waiting Strategie beobachtet werden. Allerdings verschwinden die Brüche niemals ohne eine Operation. Innerhalb der ersten fünf Jahre nach der Diagnose werden 70% dieser Patienten operiert, weil der Leistenbruch größer wird und somit Beschwerden verursacht.

Folgende Methoden werden bei Leistenbruch Operationen angewendet:

Neben den offenen Operationsmethoden per Leistenschnitt bieten wir Ihnen minimal-invasive Operationsverfahren als laparoskopische (per Bauchspiegelung, TAPP) bzw. endoskopische Techniken (entlang der hinteren Bauchmuskulatur, TEP). In Deutschland werden 70% aller Patienten mit einem Leistenbruch laparoskopisch beziehungsweise endoskopisch operiert. In unserer Sprechstunde werden wir Ihnen ein maßgeschneidertes Konzept empfehlen. Außerdem klären wir Sie über die jeweiligen Vorteile und Risiken der einzelnen Operationen auf.

Ja, dies ist möglich. Leistenbruch Operationen sind bei uns ambulant durchführbar. Allerdings führen wir ambulant nur einseitige Operationen in offener Technik (Leistenbruch Operation nach Lichtenstein und Shouldice) durch. Beidseitige Hernien oder laparoskopisch/endoskopische Operationen werden nicht ambulant durchgeführt. Voraussetzungen für einen ambulanten Eingriff sind unter anderem:

  • Sie dürfen nicht alleine leben.
  • Es dürfen keine schwerwiegenden Nebenerkrankungen vorliegen.
  • Sie dürfen keine blutverdünnenden Medikamente nehmen.
  • Wir besprechen gerne mit Ihnen, ob eine ambulante Leistenbruch Operation sinnvoll für Sie ist.

    Für uns ist es ein wichtiges Anliegen, daß Sie nach der Leistenbruch Operation wenig bis gar keine Schmerzen haben. Dies wird zum einen durch die Narkoseform und Schmerzmittel nach der Operation garantiert.
    Bei alle offenen und laparoskopischen Leistenbruch Operationen wird zum anderen ein lokales Betäubungsmittel gespritzt, um keine Schmerzen an den Hautschnitten zu bekommen.

    Wie schnell erhole ich mich nach einer Leistenbruch OP?

    Moderne Operationstechniken führen zu einer schnellen Regeneration, unabhängig davon ob Sie einen einseitigen oder beidseitigen Leistenbruch haben. Die Länge des Aufenthalts im Krankenhaus und die Erholungszeiten variieren je nach Operation und Ihrem Gesundheitszustand. Die meisten Patienten werden nach zwei Tagen entlassen und nehmen Ihre normalen Alltagsaktivitäten innerhalb einer Woche wieder auf.

    Nach der Operation ist es üblich, Schmerzmittel zu verschreiben, um die meist geringen Schmerzen zu behandeln. Anstrengende Tätigkeiten sollten für drei bis vier Wochen nach der Leistenbruch Operation vermieden werden.

    Wann werde ich in der Lage sein, wieder zu arbeiten?

    Ab wann Sie wieder arbeiten gehen können, hängt von individuellen Faktoren, wie zum Beispiel Ihrer Schmerzempfindlichkeit sowie von der Art Ihrer Arbeitstätigkeit ab. Berufe, die nicht viel körperliche Aktivität erfordern, können in der Regel nach einigen Tagen wiederaufgenommen werden. Sollten Sie einem Beruf mit viel körperlicher Aktivität nachgehen, benötigen Sie durchaus eine Arbeitsunfähigkeit von zwei bis drei Wochen.

    Der erhöhte Bauchinnendruck und die körperliche Bestätigung über den Tag hinweg führen dazu, dass sich der Inhalt im Bruchsack durch die Lücke im Leistenkanal nach außen drückt. Dadurch vergrößert sich die Vorwölbung. Im Schlaf ist der Druck im Bauch geringer und der Leistenbruch wirkt am Morgen kleiner.

    Es gibt immer ein Risiko, dass ein unbehandelter Leistenbruch zu einer vorübergehenden Einklemmung führen kann. Dabei bleiben Darmschlingen in dem Bruch stecken. Dies kann zu Schmerzen, Übelkeit, Erbrechen oder Verstopfung führen. In seltenen und schweren Fällen, wenn die Einklemmung bestehen bleibt, kann die Situation lebensbedrohlich werden. Hierbei ist eine eine Notfalloperation des Bruches erforderlich. In Deutschland kommt eine Notfalloperation bei einem eingeklemmten Bruch bei drei von 100 Patienten im Jahr vor.