NARBENBRUCH

Was ist ein das und was sind die Symptome?

Ein Narbenbruch oder eine Narbenhernie ist ein Bruch, der in Operationsnarben auftritt. Nach jeder Operation wird die Bauchdecke in verschiedenen Schichten verschlossen. Insbesondere das starke Bindegewebe der Bauchwand wird zusammengenäht, bevor die Haut verschlossen wird. Die Narbe hat nach Operationen nicht mehr die Festigkeit einer intakten Bauchwand. Durch hohen Druck auf Muskulatur und Bindegewebe können diese Schichten auseinanderweichen, wobei eine Lücke entsteht, die immer größer werden kann. Diese Lücke bezeichnet man als Narbenbruch.

Narbenbruch OP mit Netz

Ziel der Operation bei Narben- oder Bauchwandbrüchen ist die Beseitigung des Bruches mit der Wiederherstellung einer schmerzfreien und maximal belastbaren Bauchdecke. Hierfür empfehlen wir ein für Sie maßgeschneidertes offenes oder minimal invasives Operationsverfahren.

Durch die Verwendung von Kunststoffnetzen kann das Risiko, dass ein Narbenbruch erneut auftritt (Rezidiv), auf unter zehn Prozent gesenkt werden. Eine Naht ohne Netz verursacht Rezidive bei fast der Hälfte der Patienten. Unsere gewebeschonende Technik garantiert ein gutes postoperatives Ergebnis.

Operation bei Schmerzen und Größenzunahme

Verstärkung mit Kunstoffnetzen

Geringe Rezidivrate bei Experten

Operationen offen und minimal invasiv

Frühe Arbeitsfähigkeit, stufenweise Belastung

Kosmetisch gute Ergebnisse

Warum sollte ich meinen Narbenbruch in der MediaPark Klinik Köln operieren lassen ?

Die wesentliche Voraussetzung zur Vermeidung von postoperativen Problemen wie Rezidiven oder chronischen Schmerzen ist eine gewebe- und nervenschonende Operationstechnik. Wichtig ist auch eine nervenschonende Befestigung der Kunststoffnetze. Durch unsere gemeinsame jahrzehntelange Erfahrung als Experten der Hernienchirurgie bieten wir diese Voraussetzungen, was Ihnen eine qualitativ hochwertige operative Leistung garantiert.

narbenbruch operation

HÄUFIG GESTELLTE FRAGEN ZUM NARBENBRUCH

Ein Narbenbruch kann bei 10- 20% der Patienten nach Bauchoperationen auftreten. Manchmal entsteht ein Narbenbruch erst Jahre nach der Operation. Die Entstehung ist dabei unabhängig davon, ob kleine oder große Schnitte vorliegen.

Fast zwei Drittel der Patienten mit Narbenbrüchen leiden vor der Operation an Schmerzen. Ist das der Fall, empfehlen wir eine Operation. Andere Gründe sind eine Größenzunahme des Bruches und manchmal die Einklemmungsgefahr. Tritt ein Bruch sehr früh nach der Operation auf, ist eine Wartezeit von sechs Monaten vor einer erneuten Operation sinnvoll. Kleine Brüche ohne Beschwerden können zunächst beobachtet werden.

Kunststoffnetze reduzieren erneute Brüche.

Der einfache Nahtverschluss führte früher bei 40% der Patienten zu einem erneuten Bruch (Rezidiv). Durch die Verwendung von Kunststoffnetzen konnte das Wiederauftreten von Rezidiven drastisch reduziert werden. Eine Bauchwandverstärkung mit einem Netz reduziert diese Zahl heutzutage auf unter 10%. Aus diesem Grund empfehlen wir fast ausnahmslos Verfahren mit Kunststoffnetzen. Offene Netzverfahren und laparoskopische Methoden stehen zur Verfügung, ohne das ein einzelnes Verfahren dem anderen eindeutig überlegen wäre. Für jeden Patienten gibt es daher ein massgeschneidertes Vorgehen, welches wir Ihnen vor der Operation genau erklären.

Die Belastbarkeit und die Arbeitsfähigkeit hängt natürlich von der Größe des Bruches ab. Außerdem spielt die Wundheilung und Ihr Beruf eine Rolle. Eine einheitliche Empfehlung gibt es deshalb nicht. Tagtäglichen Tätigkeiten können Sie nach Entlassung nachgehen, wenn Sie keine starken Schmerzen haben. Die Entlassung erfolgt bei einem stationären Aufenthalt in der Regel nach zwei bis fünf Tagen. Arbeiten ohne starke Belastung ist nach ein bis zwei Wochen möglich. Die maximale Festigkeit der Bauchwand ist aber erst nach zwei bis drei Monaten erreicht. Daran müssen die körperlichen Belastungen angepasst werden. Sie bekommen von uns bei der Entlassung eine klare Empfehlung, wie wir Ihre Belastbarkeit und Arbeitsfähigkeit einschätzen.