Rezidivbruch

Hernienzentrum Köln - Chirurgica ColoniaRezidivbrüche | Rezidivhernien

Rezidivbrüche oder Rezidivhernien sind Brüche, die nach Voroperation eines Leisten-, Nabel- oder Narbenbruchs auftreten können. Eine Vielzahl von Faktoren beeinflußen das Wiederauftreten eines Bruches. Dazu gehört auch die angeborene, genetisch bedingte Bindegewebsschwäche. 

Glücklicherweise gibt es immer eine chirurgische Option, einen Rezidivbruch, der Beschwerden verursacht, zu behandeln.

 

Leistenbruch

Durch die Verwendung von Kunstoffnetzen konnte erfreulicherweise die Rezidivrate nach Leistenbruchoperation in den Händen von Experten auf unter 5 % gesenkt werden. Unterschiede in den Rezidivraten zwischen offener und endoskopisch/laparoskopischer Technik gibt es nicht.

Nabelbruch

Die Rezidivraten ein Jahr nach Nabelbruch Operationen schwanken in Deutschland je nach Größe des Bruchs zwischen 2 % bei kleinen und über 3 % bei großen Brüchen (> 4 cm).

Narbenbruch

Im deutschen Hernienregister beträgt die Rezidivrate für Narbenbrüche, die laparoskopisch (IPOM) operiert wurden, knapp 7 %, während die offen operierten Patienten eine geringere Rate mit 4 % nach einem Jahr aufweisen.

Leistenbruch

Die Versorgung eines Rezidives nach endoskopischer oder laparoskopischer (TEP oder TAPP) Voroperation sollte immer offen mit der Methode nach Lichtenstein (siehe Operationsverfahren) erfolgen. Umgekehrt gilt: ein Rezidiv nach offener Operation sollte mit dem TEP oder TAPP Verfahren versorgt werde. Ein Wechsel des Verfahrens reduziert die Rate an Komplikationen während und nach der zweiten Operation, wenn man das mit der Erstoperation vergleicht.

Nabelbruch

Wurde der Nabelbruch bei der Erstoperation mit einer Naht verschlossen, sollte beim erneuten Bruch das Verfahren gewechselt und ein Kunststoffnetz implantiert werden.

Narbenbruch

Bei einem Rezidiv eines Narbenbruchs wurde vermutlich bei der Erstoperation schon ein Netz verwendet. Bei der erneuten Operation muß dann ein zweites Netz implantiert werden, welches die Bruchlücke um 5 bis 6 cm in alle Richtungen abdecken soll. Dieses kann offen oder laparoskopisch (IPOM, siehe Operationsverfahren) eingebracht werden.
Als Experten der Hernienchirurgie verfügen wir über langjährige Kenntnisse in der operativen Versorgung von Rezidiven bei Leisten-, Nabel- und Narbenbrüchen. Wir wählen das richtige Verfahren für Sie aus, um ein weiteres Rezidiv zu vermeiden. Diese Qualität garantieren wir durch unser 4 Augen-Prinzip, bei dem zwei erfahrene Chirurgen mit Ihnen die für Sie beste Operationsmethode besprechen und diese komplexe Operation gemeinsam durchführen.

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WIR BIETEN IHNEN EINE MASSGESCHNEIDERTE THERAPIE IHRES REZIDIVBRUCHS