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Corona – aktuelle Massnahmen bei Chirurgica Colonia

Voraussichtliche Lesedauer: 3 Minuten

Die Corona-Pandemie hat uns seit über einem Jahr fest im Griff, aber es ist Licht am Ende des Tunnels sichtbar. Im Mai 2021 ist ungefähr die Hälfte der Bewohner in Deutschland erstgeimpft, aber nur knapp 10% der Menschen besitzen den vollen Impfschutz. Schutzmassnahmen gegen Covid-19 Infektionen werden uns daher noch länger begleiten. Diese beeinflußen auch den Ablauf in unserer chirurgischen Praxis Chirurgica Colonia in der ATOS MediaPark Klinik.

Was müssen Sie beachten, wenn Sie zu uns in der Praxis zum Termin kommen oder stationär aufgenommen werden? Was gibt es Neues zu den Impfungen in Verbindung mit einer Operation?

Besuch der Praxis Chirurgica Colonia zu Corona-Zeiten

Nach der Terminvereinbarung per Telefon oder online füllen Sie an der Anmeldung der Klinik ein Formular aus. Sie müssen bestätigen, dass sie fieberfrei sind und keine Zeichen einer Covid-Infektion aufweisen. Beim Betreten der ATOS MediaPark Klinik müssen Sie eine FFP 2 Maske tragen. Die Termine zur Untersuchung beim Leisten– oder Nabelbruch, bei Gallenblasensteinen oder zur proktologischen Untersuchung sind so terminiert, dass Wartezeiten möglichst vermieden werden und Sie ausreichend Abstand zu anderen Patienten halten können. Wir sorgen für die Desinfektion und eine ausreichende Lüftung der Räume.

PCR Test vor ambulanten und stationären Operationen

Alle Patienten benötigen einen aktuellen PCR Test vor einer ambulanten oder stationären Operation, bisher noch unabhängig davon, ob Sie schon einen vollen Corona Impfschutz besitzen. Der PCR Test wird zwei Tage vor der Aufnahme zur OP durchgeführt. Sie bekommen die Materialien für einen Mundspültest mit nach Hause, um dort den Test 48 Stunden vor der OP durchzuführen. Den Test bringen sie dann in die Praxis, damit wir rechtzeitig vor der OP das Ergebnis erhalten. Der Test mit der Mundspülung ist den bekannteren PCR Tests mit Nasen- und/oder Rachenabstrich gleichwertig.

Stationäre Aufnahme und Besuch

Unsere häufigsten Operationen bei Leistenbrüchen, ob endoskopisch oder offen, bei Nabel- oder Narbenhernien, bei Gallenblasenentfernungen und proktologischen Eingriffen werden meist kurzstationär geplant, meistens mit zwei Übernachtungen. In dieser Zeit können Sie leider keinen Besuch empfangen. Ausnahmen sind längere stationäre Aufenthalte oder Kinder und Patienten, die auf Kontaktpersonen angewiesen sind. Dieses gilt aber nur für eine einzige Person, die den Patienten besuchen darf und vorher immer einen Antigen-Schnelltest durchführen lassen muß.

Neuigkeiten zu den Corona-Impfungen

Die Fachgesellschaften für Chirurgie und Anästhesie haben Empfehlungen für geplante Operationen im Zusammenhang mit Covid-19 Infektionen bzw. Impfungen herausgebracht.

Diese 4 Empfehlungen lassen sich wie folgt zusammenfassen: 

1. Ein planbarer Eingriff sollte (wenn möglich) frühestens sieben Wochen nach Symptombeginn einer Covid-19 Infektion und bei fehlender Symptomatik erfolgen.

2. Das Komplikationsrisiko bei Patienten nach Covid-19 Infektion ist deutlich erhöht. Eine möglichst vollständige Immunisierung gegen Covid-19 ist für Risikopatienten (COPD, Diabetes, Hypertonus) und Patienten mit einer bösartigen Grunderkrankung sinnvoll. Dieses gilt vor allem für Operationen mit hohem Risiko und einem geplanten Aufenthalt auf der Intensivstation.

3. Zwischen einer Impfung und einer Operation sollte ein Intervall von mindestens einer Woche eingehalten werden, um eventuell auftretende Symptome wie Fieber oder Schüttelfrost als Folge der Impfung ausschliessen zu können.

4. Ein Intervall von mindestens zwei Wochen nach erfolgter vollständiger Immunisierung (zwei Impfungen Biontec, Moderna oder AstraZeneca und eine Impfung bei Johnson & Johnson) ist anzustreben, damit eine kompetente Immunantwort nach der Impfung eingetreten ist.

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